24.06.2013

Sylt und seine Ranger

Wenn man an amerikanische Nationalparks denkt, kommt einem sofort der Begriff „Ranger“ in den Kopf – aber was hat das mit Sylt zu tun?

Seit ein paar Jahren gibt es auf der norddeutschen Insel ein junges Projekt, das auf den ersten Blick irgendwie sehr amerikanisch wirkt: Nämlich sind seit 2010 auf Sylt „Landschaftsraumhüter“ unterwegs. Zugegeben, das ist schon ein sehr sperriger Name für Personen, die in den Dünen, Heidelandschaften und an den Stränden auf Patrouille sind. Da klingt „Ranger“ schon eingängiger, wenn auch vielleicht ein bisschen einschüchternd. Doch keine Sorge, es ist nicht die Aufgabe der Sylter Ranger – denn momentan gibt es zwei davon -, als strenge Ordnungshüter aufzutreten. Nein, im Gegenteil, sie sind Wissensvermittler, die über das richtige Verhalten bezüglich der schönen Insellandschaften und über den Naturschutz informieren. Ausgestattet sind die Sylter Ranger mit khakifarbener (wetterfester) Kleidung, einem dazu passenden braunen Lederhut und den nötigen strandtauglichen Schuhen, die angesichts des rauhen Sylter Klimas und der Jahreszeit auch schnell mal durch ein Paar schicke Gummistiefel ersetzt werden müssen.

Rangerin Stefanie Hausen, gebürtige Sylterin und Tierpsychologiestudentin, ist auf ihren Routen um Kampen und Wenningstedt mit ihrem Border-Husky-Mischling ‚Jamiro‘ unterwegs. Ihr Ranger-Kollege Heiko Hoffmann aus der Pfalz, dessen Spezialgebiet der Nationalpark Wattenmeer ist, ist studierter Umweltwissenschaftler und ohne Hund anzutreffen. Beide sind voller Eifer für ihre Tätigkeit auf der Insel im Einsatz und jederzeit für Fragen rund um die Natur offen. Also sollte man sich nicht scheuen, die beiden Ranger einfach einmal anzusprechen, wenn man gerade auf Sylt ist.

Veröffentlicht am 24. Juni 2013
17.07.2018 - 13:49 Uhr

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